Blumenschau "Gartenschätze"


Pfingstrosen in Hülle und Fülle verspricht die aktuelle Ausstellung in der Blumenhalle mit dem vielversprechenden Titel "Torgauer Gartenschätze - Nicht nur Stauden, Kräuter und Gehölze". Noch bis zum 15. Juni können Sie diese Blumenschau bestaunen.


Wussten Sie schon?

Während die Pfingstrose (Paeonia) früher zu den Hahnenfußgewächsen gehörte, bildet sie heute eine eigene Pflanzenfamilie – die Pfingstrosengewächse (Paeoniaceae). Weltweit gibt es 32 Pfingstrosen-Arten. Die meisten stammen aus Europa und Asien. Egal ob als Staude oder Strauch, die Pfingstrose besticht durch ihre pflegeleichte Haltung und ihre grandiose Blüte. In der Antike stand die Pfingstrose im Ruf viele Gebrechen heilen zu können und vor Dämonen zu schützen. Später wurden Extrakte der Pfingstrose gegen überstarke innere Triebe und wildes Begehren verordnet. Zum Symbolkreis der Paeonie zählen die Schönheit und die Jungfräulichkeit, aber zugleich auch die Fruchtbarkeit und die Fülle bis hin zum Überfluss. Im Christentum sah man in ihr ein Sinnbild der 'brennenden Liebe zu Gott'. Während die Blüten und die Samen der Pfingstrose giftig sind, schreibt die moderne Homöopathie den Wurzeln krampflösende und bei nervösen Störungen lindernde Eigenschaften zu.