Schrittweise Öffnung des LAGA-Geländes

Landesgartenschau-Gelände wird ab dem 10. Oktober in vier Stufen geöffnet



So langsam denken wir ans "Tschüss sagen". Am 9. Oktober 2022 lädt die Landesgartenschau letztmalig auf den Konzertplatz ein zur Abschlussveranstaltung. Danach beginnen der Rückbau und die schrittweise Öffnung des gesamten Geländes. Beides erfolgt in vier Prioritätsstufen, wie LAGA-Geschäftsführerin Bettina Klein nach der jüngsten Abstimmungsrunde erklärte.


Oberste Priorität haben dabei die Öffnung des Wolffersdorffplatzes und des Elberadweges. In der Woche nach der Abschlussveranstaltung sollen am Wolffersdorffplatz die Zäune und die Gerüstbrücke zurückgebaut und die Sanitärcontainer abgeholt werden. „In dieser Zeit müssen wir den gesamten Platz noch einmal kurzfristig voll sperren. Hier ist dann schwere Technik im Einsatz und wir können die Sicherheit nur gewähren, wenn sich niemand im Bereich der Arbeiten aufhält“, erklärt Bettina Klein und bittet die Torgauer noch einmal um ein wenig Geduld und Verständnis für die Vollsperrung. Die Arbeiten sind inzwischen organisiert und beauftragt, so dass am 10. Oktober wirklich der Startschuss für diese gegeben werdesen kann. „Unser Ziel ist es, den Wolffersdsorffplatz am 17. Oktober wieder komplett frei zu geben“, so die LAGA-Geschäftsführerin.


Fünf Tage später, am 21. Oktober, ist dann auch die Freigabe des Elberadweges vorgesehen. Dafür müssen die Unterführung der Eisenbahnstrecke beräumt, Zäune und Drehkreuze entfernt werden. Die angedachte Einzäunung des LAGA-Gelände zum Elberadweg hin erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.


Priorität II haben die beiden Glacisabschnitte, die laut heutigem Stand der Dinge ab November wieder vollumfänglich zugänglich sein sollen. Auch hier sind Zäune zu entfernen. Lediglich der Zaun entlang der Straße „Am Stadtpark“ soll erhalten werden, um zum Beispiel Müllablagerungen, wie sie vor der Landesgartenschau immer mal wieder vorgekommen sind, langfristig zu vermeiden. Zurückgebaut werden innerhalb des Glacis die Mustergrab- und die Wechselfloranlagen, das Projekt „Draußen Zuhause“ sowie die Drehkreuze und Toranlagen. Die Wechselfloranlagen waren bekanntlich wegen des Schutzstatus des Stadtparks nur temporär für den Zeitraum der LAGA genehmigt worden. „Im Anschluss erfolgt noch ein Pflegegang über die Ostrauer Wegedecke, die Bänke und Papierkörbe“, beschreibt Bettina Klein die letzten notwendigen Arbeitsschritte vor der endgültigen Öffnung des Glacisbereiches.


Der Junge Garten und die Eichwiese werden aller Voraussicht nach erst im kommenden Frühjahr komplett für die Öffentlichkeit freigegeben. Abschnitts- und bereichsweise Freigaben und Öffnungen werden jedoch ermöglicht. Allerdings muss zwischenzeitlich immer mit Rückbau bedingten Einschränkungen gerechnet werden. Im besagten Bereich sind nach der Landesgartenschau an verschiedenen Stellen Asphaltarbeiten erforderlich. Zudem muss das Grüne Klassenzimmer zurück gebaut werden. In diesem gesamten Bereich soll die Umzäunung beibehalten und angepasst werden. Hier ist vorgesehen, das Gelände über Nacht immer wieder abzuschließen und nur tagsüber für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.


„Ganz zum Schluss werden wir den Konzertplatz, sprich das Schlachthofgelände ins Visier nehmen. Da es hier noch keine endgültige Entscheidung über eine künftige Nutzung gibt, hat die Öffnung dieses Areals am meisten Zeit“, erklärt LAGA-Geschäftsführerin Bettina Klein abschließend.