Verkehr rollt wieder rund um den Kreisel

Seit Mitte März arbeiteten die Landschaftsbauarbeiten am Kreisverkehr von B 182 und S 24 und gestalteten diesen komplett neu. Am 21. April konnte der Kreisel nun wieder für den Verkehr freigegeben werden.


Mit der Vitalisierung der Mittelinsel des Kreisverkehrs ist insbesondere im Hinblick auf die anstehende Landesgartenschau ein gestalterisch attraktives südliches Eingangstor zur Stadt Torgau entstanden. Die Neugestaltung des Kreisinnenrings ist in Kooperation der Stadt Torgau, des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr sowie dem fieberhaft für dieses Projekt kämpfenden Förderverein der Landesgartenschau realisiert worden.

Ziel war eine unterhaltungsarme, wirtschaftliche und gleichermaßen attraktive Gestaltung des Kreisinnenringes. Neben pflegearmer Pflanzen und der Anordnung teilbefestigter Flächen wurde zur Befestigung rotes Porphyrgestein verwendet, das auf den geologischen Untergrund der Stadt Torgau hinweisen soll. Im Zentrum des Kreisverkehrs weisen eine durch den lokalen Bildhauer Torsten Freche künstlerisch gestaltete und zwei weitere Stelen temporär auf die Landesgartenschau in Torgau hin.

Oberbürgermeisterin Romina Barth dankte den an der Umsetzung des Projekts beteiligten und zeigte sich begeistert von dem, was hier entstanden ist. „Ich freue mich sehr, dass dieser Kreisverkehr, der zwei Hauptschlagadern in Richtung Torgau zusammenführt, in dieser Form neu gestaltet worden ist. Mein Dank gilt dem Förderverein der Landesgartenschau, der sich intensiv um dieses Projekt bemüht und es gemeinsam mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr letztendlich in die Realität umgesetzt hat. Besucher, Gäste und Anwohner aus Richtung Riesa und Oschatz können sich nun bereits an diesem Eingangstor auf die Schönheit der Stadt Torgau einstimmen.“

Die Kosten für diese Maßnahme belaufen sich auf rund 80 000 Euro. Sie werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen. Die Stelen wurden im Auftrag des LAGA-Fördervereins gefertigt.